RUHR.2010
| ADVENTure |
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| Geschrieben von: Petra Rath |
| Donnerstag, den 10. Dezember 2009 um 16:14 Uhr |
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Mit einem kleinen Truppe unseres Pulsar-Teams haben wir die Jugendmesse am 6.12. in St. Lamberti vorbereitet und durchgeführt. Gemeinschaftlich haben wir den Kirchenraum gestaltet und unser Material aufgebaut. Wir waren überrascht, wie toll sich die Kirche veränderte, nachdem wir unsere Scheinwerfer aufgebaut hatten.
Ungefähr eine Stunden vorher kam dann auch schon der Jugendchor von St. Lamberti unter der Leitung von Herr Suttmeyer dazu, die dann die Messe musikalisch gestaltete.
Der gesamte Rahmen des Gottesdienstes war der Adventskalender. In dem Gottesdienst haben wir die ersten sechs Törchen gemeinsam geöffnet. Die Messe wurde vom Stadtjugendseelsorger Michael Rasche geleitet.
Törchen 1 war das Schuldbekenntnis zur Gestaltung und Symbolisierung von einer guten Ankunft. Zu Beginn hatten wir in der Kirche an den Türen Kieselsteine verteilt. Nachdem wir gemeinsam das Schuldbekenntnis gesprochen haben, hat jeder seinen Kieselstein vor dem Altar abgelegt als Symbol dafür, dass wir alle Lasten vor Gott ablegen dürfen, um dann unbelastet den Gottesdienst feiern zu können.
Danach haben wir dann die Messe mit dem Kreuzzeichen begonnen.
Törchen 2 war ein Geschenkparcours. In der Adventszeit sind wir häufig gestresst, müssen noch dies und das erledigen. Wir haben versucht diese Stimmung im Gottesdienst aufkommen zu lassen. Je 2 Freiwillige haben auf ihrer Kirchenseite Geschenkpapier und Geschenkband gesucht, welches vorher versteckt war und dann auf ihrer Kirchenseite den Gottesdienstbesuchern 2 Geschenke abgerungen, um diese dann an einem Tisch am Altar einzupacken. Abschließend durften die Freiwilligen sich gegenseitig beschenken.
Törchen 3 war das Evangelium mit der Predigt. In der Predigt ging es darum, dass Advent und Adventure (Abenteuer) vom gleichen Wortstamm kommen und jeweils das Überraschende im Wort in sich trägt. Und dass es für uns Christen nicht immer leicht ist, Jahr für Jahr die Ankunft Gottes zu erwarten und darauf zu vertrauen, und nicht irgendwann die Hoffnung auf die Ankunft Gottes zu verwerfen.
Törchen 4 waren die Fürbitten. Mittlerweile ist es in den Pulsar-Gottesdiensten schon Tradition, dass einfach in der Stille Kerzen aufgestellt werden. Diesmal stellten wir die Kerzen direkt unter das Kreuz am Altar. Einige nutzten auch die Möglichkeit eine Fürbitte zu schreiben, die dann in unser Gäste-Fürbittenbuch kommen.
Törchen 5 war die Eucharestiefeier, die ganz für sich steht und in jeder Messe ein Höhepunkt ist.
Törchen 6 war ein Video, was uns allen eine Freude schenken sollte bzw. zeigt, wie andere Menschen eine Freude geschenkt bekamen. Das Video zeigte, wie in einer Innenstadt eine „Umarmungzone“ eingerichtet wird. Dort steht ein Pappmännchen mit der Aufforderung „Verschenken Sie eine Umarmung“. Zu sehen war wie einige erst zögerlich in die Zone reingehen, um sich dann zu umarmen. Oder eine Mutter, die ihren Sohn durch die Zone leitet, um ihn dann mit einer Umarmung lachend zu überfallen und viele weitere Szenen.
Wer aufmerksam war, hat nachher in der Kirche die „Umarmungszone“ entdeckt und vielleicht auch genutzt.
Zur Verabschiedung verschenkten wir an den Türen unsere Deko: 100 Adventskalender.
Ein Dank geht an den Jugendchor für die musikalische Gestaltung und an Frau Eckrath, die uns als Küsterin sehr gut unterstützt hat.
Fotos findet ihr natürlich in der Fotogalerie!!! |


