|
„Augen auf“...
....unter diesem Motto stand der letzte Jugendgottesdienst am 27.04. in der Josefkirche in Gladbeck – Rentfort. Fast 100 junge und jungegebliebene Besucher fanden trotz des herrlichsten Frühlingswetters den Weg in die durch besondere Beleuchtung in Szene gesetzte Kirche. Zu Beginn des Gottesdienst stand eine Motivsuche in der Kirche, im Laufe der Vorbereitung hatte ein Teil der etwa 12köpfigen Pulsarer sich auf Motivsuche in der Kirche gemacht und so manche Details in der Kirche entdeckt, die die Besucher auf einer Postkarte an die Hand bekamen, um die Motive ausfindig zu machen. So Mancher sah (s)eine Kirche mal aus einem ganz anderen und neuen Blickwinkel. Nach dieser wortwörtlich augenöffnenden Aktion standen nun aktuelle Schlagzeilen im Mittelpunkt der „100sek“ Schlagzeilen im Stile der „Heute-Nachrichten“, nach denen sich die Besucher in kleinere Diskussionsgruppen aufteilten und über die gesehen Fälle diskutierten. Anne-Kathrin Hegemann und Daniel Sperl fassten die Ergebnisse in einem kurzen Austausch zusammen, wie z.B. das eine fortgeschrittene Anonymisierung der Gesellschaft dazuführt, dass sich niemand mehr für gesehen verantwortlich fühlt oder jeder darauf hofft, dass jemand anders schon eingreifen und helfen wird. Man müsse im Kleinen die „Augen öffnen“ und vielleicht versuchen seinen „Aufmerksamkeits- und Aktionsradius“ auszuweiten“.
Passend spielte die Band die den Gottesdienst musikalisch begleitete und untermalte den Beatles-Hit HELP, bevor Michael Rasche das Motiv des Gottesdienstes in seiner Ansprache aufnahm, inhaltlich die Idee des Mottos weiterdachte, als dessen Grundlage ihm die Bibelstelle „Jesus ist das Licht der Welt“ diente. Denn was nützt es, wenn die Augen offen sind, aber das Licht fehlt, das uns die Möglichkeit bietet, Dinge erst zu erkennen. Danach nutzen viele die Chance ihre persönlichen Bitten anhand einer Kerze am Fuße des Altars zum Ausdruck zu bringen, bevor der Gottesdienst nach einem realen Text zum Thema „eingreifen und handeln“ langsam zu Ende ging. Nach dem Gottesdienst nutzen noch viele Leute die Chance zum Austausch, während die Band im Hintergrund die Kirche mit Musik erfüllte.
|